Alpentrio Tirol

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Die Tiroler Gruppe kann Kranke heilen und gibt den Fans Kraft und Trost

Manchmal tritt das Alpentrio auch ungewollt als Heiratsvermittler auf.

Im Bild: Durch das Alpentrio Tirol lernte Ingetraud Wieczorek ihren Mann kennen

Unglaublich, was Musik und im Speziellen Volksmusik alles bewirken kann. Das Alpentrio Tirol, eine der ältesten und bekanntesten Gruppen der Szene, hat mit seiner Musik sogar schon Menschen von ihren Krankheiten geheilt. Und ein Fan ließ sich sogar mit dem Alpentrio T-Shirt begraben.

Manuela Freye aus Sandhausen, Baden-Württemberg:
Manuela war ein ganz besonderer Alpentrio-Fan. Leider durfte sie nur 40 Jahre alt werden. Sie konnte den Krebs nicht besiegen. Gezeichnet von ihrer Krankheit verabschiedete sie sich beim traditionellen „Servus-Freunde-Fest“ in Seefeld ganz persönlich von ihrer Lieblingsgruppe und den anderen Fanclub-Mitgliedern. Zurück in ihrer Heimatstadt Sandhausen organisierte sie das Kirchenkonzert „Das Abendgebet der Berge“ mit dem Alpentrio Tirol und nahm endgültig Abschied von Georg, Mario und Christoph.
Kurz darauf verstarb sie. Ihr letzter Wunsch: Im T-Shirt ihrer Lieblingsgruppe zur letzten Ruhe gebettet zu werden. Bei der Beerdigung wurde der Titel „Tränen sind Perlen“ vom Alpentrio Tirol eingespielt. Manuelas Mutter veranstaltet seither jährlich ein Gedenk-Weihnachtskonzert mit dem Alpentrio Tirol für ihre verstorbene Tochter.

Nanny Luckey aus Marsberg, Saarland:
Nanny Luckey ist seit Jahren ein großer Fan vom Alpentrio Tirol. Wegen einer Krankheit ist sie immer wieder auf den Rollstuhl angewiesen und verbringt jährlich mehrere Wochen im Krankenhaus und in Reha-Einrichtungen. Das Alpentrio Tirol unterstützt Nanny schon seit langer Zeit durch die Musik und den persönlichen Kontakt. Daraus schöpft sie Mut und Motivation, ihrem Leiden immer wieder zu trotzen.
„Die Musik vom Alpentrio Tirol gibt mir so viel Kraft, dass ich immer wieder geheilt werde. Seit es die wunderschönen, besinnlichen Kirchenkonzerte gibt, die ich so oft wie möglich besuche, spüre ich eine Zuversicht in mir, die mich immer wieder bestärkt.“

Ingetraud Wieczorek aus Osterode:
Durch ihre Mutter, die ein begeisterter Fan vom Alpentrio Tirol war, lernte Ingetraud die Musik von Georg, Mario und Christoph kennen. Als Ingetrauds Mutter starb, fand sie in ihrem Arbeitskollegen einen neuen Begleiter für Konzerte und Veranstaltungen vom Alpentrio Tirol. Schließlich war es das Lied „Wie Samt und Seide“, das die Berufskollegen zusammenführte – heute sind sie glücklich verheiratet. Und leiten einen Fanclub mit 150 Mitgliedern.

Inger Rasmussen aus Dänemark:
Inger ist Leiterin eines Fanclubs mit 50 Mitgliedern. Trotz ihrer 82 Jahre organisiert sie jährlich Busreisen zu den Konzerten vom Alpentrio Tirol. Seit vielen Jahren nimmt sie die Strapaze einer 14-stündigen Fahrt nach Seefeld in Kauf, nimmt an Wanderungen bis über 2000 m Höhe teil und freut sich nach vier Tagen “Servus Freunde“-Konzert schon auf das nächste Jahr. “Die Musik der Gruppe gibt mir so viel Kraft, dass ich mindestens 100 Jahre alt werde", lächelt sie.

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